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Firmenpleiten in der Schweiz steigen um sechs Prozent

In der Schweiz mussten im August 2012 sechs Prozent mehr Firmen Insolvenz anmelden als noch im Vorjahresmonat.

Insgesamt gingen in den ersten acht Monaten des Jahres 4268 Firmen Konkurs. Besonders betroffen sei die Genferseeregion gewesen, teilte der Wirtschaftsinformationsdienst Dun & Bradstreet (D&B) am Mittwoch mit. In diesem Gebiet stiegen die Firmenpleiten um satte 24 Prozent. Am meisten Insolvenzen wurden bei den GmbHs registriert, hält D&B in ihrer monatlich publizierten Konkursstatistik fest. Diese machen 42,7 Prozent der Firmenpleiten aus. Die Firmengründer haften bei dieser Rechtsform nicht mit dem Privatvermögen, was die Bereitschaft erhöhe, eine Firma in Insolvenz zu schicken, analysiert D&B. Auch wurden in der Schweiz weniger Firmen neu gegründet. Insgesamt wurden 26'236 neue Unternehmen im Handelsregister eingetragen. Dies entspricht einem Rückgang um 1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Einen Gründungsboom erlebte der Tessin. Hier stieg die Zahl neu eingetragener Firmen um 26 Prozent.

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