Zum Hauptinhalt springen

FINMA soll den Handel mit Valiant-Aktien untersuchen

Die Finanzmarktaufsicht FINMA soll den Handel mit Valiant-Aktien untersuchen.

Das fordert Valiant. Die Regionalbankengruppe reagiert damit auf den Kurssturz der eigenen Aktie von letzter Woche. Auch der Wirtschaftsprüfer KPMG soll eine Untersuchung führen. Valiant habe die FINMA am Mittwoch schriftlich gebeten, «den Handel mit Valiant-Aktien zu untersuchen», teilte die Bank mit. Die bankenrechtliche Revisionsstelle der KPMG sei zudem beauftragt worden, eine aufsichtsrechtliche Beurteilung des Aktienhandels, des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms und des Aktienrückkaufs der Valiant vorzunehmen. Hintergrund ist der Kurssturz der Valiant-Aktien am Montag vor einer Woche um rund 20 Prozent aufgrund grösserer Verkaufaufträge im Vorfeld einer Studien-Publikation. In Medienberichten wurde der Bank zudem vorgeworfen, sie habe den Kurs über längere Zeit zu Gunsten von Mitarbeiterbeteiligungen hoch gehalten, indem sie kräftig mit eigenen Titeln handelte. Dagegen will sich die Bank wehren. «Es geht uns darum, eine Versachlichung der Diskussion zu erreichen und Transparenz zu schaffen», sagte Valiant-Chef Michael Hobmeier der Nachrichtenagentur SDA. Die Bank wolle falschen Berichten entgegen treten. «Es ist uns wichtig, von der FINMA und der KPMG eine Beurteilung im Zusammenhang mit den Kursveränderungen von letzter Woche zu erhalten».

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch