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Finanzpolizei filzt italienische Bank Monte dei Paschi

Siena Italiens Finanzpolizei hat am Mittwoch den Sitz der drittgrössten italienischen Bank Monte dei Paschi im toskanischen Siena durchsucht.

Die Razzia war von Staatsanwälten angeordnet worden, die dem Verdacht von Kurstreiberei und Behinderung von Aufsichtsbehörden nachgingen. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf informierte Kreise. Im Mittelpunkt der Suche sollen Unterlagen zum Kauf der norditalienischen Bank Antonveneta Ende 2007 stehen. Die in Siena ansässige Monte dei Paschi, die älteste noch aktive Bank weltweit, hatte dafür 9 Milliarden Euro bezahlt. Das 1472 gegründete Unternehmen ist damit Italiens Nummer drei hinter Unicredit und Intesa Sanpaolo. Im vergangenen Jahr hatte sie einen Nettoverlust von knapp 4,7 Milliarden Euro verbuchen müssen.

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