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Finanzplatz London mit 100'000 Beschäftigte weniger als 2007

London Der Finanzplatz London spürt die Auswirkungen der aktuellen Schuldenkrise in der Euro-Zone und der vorhergehenden Finanzkrise deutlich.

Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie ging die Zahl der Beschäftigten in der Finanzbranche seit 2007 um fast 100'000 zurück. Der Finanzsektor werde in diesem Jahr insgesamt 255'000 Mitarbeiter beschäftigen, dies sei die niedrigste Zahl seit 1996, teilte das Zentrum für Wirtschafts- und Unternehmensforschung (CEBR) mit. Schon zuvor pessimistische Prognosen hätten noch weiter nach unten korrigiert werden müssen. 2007 arbeiteten in der Londoner City 354'000 Bankangestellte. Seitdem verliessen fast 100.000 Bankleute, Börsenhändler und andere Vermögensverwalter den Handelsplatz. Die Position Londons sei geschwächt, erklärte der Leiter des Forschungszentrums, Douglas McWilliams. Dies liege an einer sinkenden Nachfrage, strengeren Vorschriften, hohen Steuern und einer zunehmenden Konkurrenz durch die asiatischen Handelsplätze. London bleibe zwar «die Hauptstadt der Finanzwelt», der Abstand zu den Konkurrenten Singapur und Hongkong werde aber kleiner.

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