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Exporthandel mit Libyen kommt fast zum Stillstand

Der Aussenhandel mit den krisengebeutelten nordafrikanischen Ländern Ägypten, Tunesien und Libyen ist deutlich eingebrochen.

Nach Libyen wurden im ganzen Jahr 2010 knapp 30 Prozent weniger Schweizer Güter verkauft. Von Januar bis Dezember 2010 kaufte der Staat Libyen noch Schweizer Güter für rund 110 Millionen Franken. Auch die Importe gingen im vergangenen Jahr um 32,4 Prozent auf 485 Millionen Franken deutlich zurück. Im Januar 2010 brach der Exporthandel mit Libyen vollends ein. Im Vergleich zum Januar 2009 wurden noch für rund 2 Millionen Franken Güter nach Libyen verkauft. Das entspricht einem Minus von 94 Prozent gegenüber der gleichen Vorjahresperiode. Ein ähnliches Bild zeigt sich mit den Handelspartnern Ägypten und Algerien. Die Ausfuhren nach Algerien sanken im Vergleich zum Januar 2009 um 56,8 Prozent. Übers ganze Jahr gesehen steht ein Minus von 19,5 Prozent zu Buche. Ägypten kaufte im Januar 2010 34 Prozent weniger Güter aus der Schweiz ein als noch im Januar 2009. Übers ganze Jahr gesehen bleiben die Exporte nach Ägypten mit Plus 6,9 Prozent im positiven Bereich.

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