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Exporte nach China steigen um 40 Prozent

Der schweizerische Aussenhandel ist aus Wachstumskurs ins Jahr gestartet.

Vor allem Deutschland, China und die USA waren im Vergleich zum Januar 2009 deutlich mehr interessiert an Schweizer Exportgütern. Eine Abflachung des Wachstums ist dennoch bemerkbar. Die drei Länder Deutschland, China und die USA machen zusammen 75 Prozent des Exportwachstums aus. Nach Deutschland wurden im Vergleich zum Januar 2009 10 Prozent mehr Güter exportiert. Die USA legten um 7 Prozent zu. Auch nach China wurde mit einem Plus von 40 deutlich mehr Güter geliefert, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Dienstag mitteilte. Demgegenüber hatten Volkswirtschaften, die unter der Wirtschaftskrise besonders zu leiden hatten, weniger Mittel, Schweizer Exportgüter einzukaufen. Der Versand nach Spanien sank um 10 Prozent, jener nach Griechenland um 25 Prozent. Noch deutlicher war das Minus in Irland, wo sich die Nachfrage um satte 60 Prozent verringerte. Chemische Industrie im Minus Insgesamt wuchsen die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahresmonat leicht um 5 Prozent auf 15,2 Milliarden Franken. Allerdings zählte der diesjährige Januar einen Arbeitstag mehr. Ohne diesen zusätzlichen Tag stagnierten die Exporte, hält die Zollverwaltung weiter fest. Der schweizerische Aussenhandel wurde auch von der Chemischen Industrie gebremst. Die exportstärkste Branche erlitt einen Rückgang von 5 Prozent. Das negative Ergebnis rührte vor allem von den pharmazeutischen Wirkstoffen her, welche 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verloren haben. Dafür konnten die Metallindustrie sowie die Maschinen-, Elektro und Uhrenindustrie im Vergleich zum Januar 2009 mit bis zu 17,3 Prozent deutlich zulegen. Die insgesamte Abflachung des Wachstums sei unter anderem auch preisbedingt, verringerte sich doch die Exportgüterpreise um 9,1 Prozent, teilte die Zollverwaltung mit. Wird die Pharmaindustrie ausgenommen, betrug der Preisnachlass indes nur noch 2,7 Prozent. Auch Importe abgeflacht Die Importe wuchsen innert Jahresfrist arbeitstagbereinigt real um 4 Prozent auf 13,3 Milliarden Franken. Dennoch habe sich auch bei den Importen das Wachstum im Vergleich zu den Vormonaten abgeflacht, teilte die Eidgenössische Zollverwaltung mit. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 2 Milliarden Franken. Da die Importe stärker stiegen als die Exporte, reduzierte sich der Überschuss gegenüber dem Vorjahresmonat um 18 Prozent.

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