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EU-Versicherer bestehen Generalprobe für neue Kapitalregeln

Frankfurt Die europäischen Versicherer haben die Bewährungsprobe für die neuen Eigenkapitalregeln in den Augen ihrer Aufsichtsbehörde bestanden.

«Solvency II», das zu einer besseren Risikoeinschätzung führen soll, tritt Anfang 2013 in Kraft. Die fünfte und letzte Auswirkungsstudie für das «Solvency II»- Regelwerk habe gezeigt, dass Versicherer und Rückversicherer auch mit den neuen Vorschriften und trotz der schwierigen Marktlage auf eine gesunde finanzielle Basis bauen könnten, erklärte die EIOPA am Freitag. Der Wertverlust ihrer Anlagen in der Finanzkrise hatte die Versicherer hart getroffen. EIOPA räumte ein, dass die geforderten Werte vor allem für Sach- und Katastrophenversicherungen noch nachjustiert werden müssten. Grundsätzlich zeige die Studie aber, dass das System richtig aufgesetzt sei. Auch an der Komplexität der Modelle solle noch gearbeitet werden. Nach Berechnungen von EIOPA haben die 167 Teilnehmer an der Studie insgesamt 676 Milliarden Euro mehr Kapital zur Verfügung als sie mindestens brauchten, um die Aufseher nicht unmittelbar auf den Plan zu rufen. 395 Milliarden Euro gross sei der Puffer bis zu der Schwelle, bei deren Unterschreiten die Aufsicht eingreifen kann. Die EU hatte Übergangsfristen von bis zu zehn Jahren für die Umsetzung von Solvency II in Aussicht gestellt. Auch für die Schweizer Versicherungen gelten seit neustem strengere Kapitalvorschriften. Der Swiss Solvency Test (SST) ist seit Anfang Jahr in Kraft. Notiz an die Redaktion: Sperrfrist Montag, 09.00 Uhr MEZ, bereits durchbrochen

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