Zum Hauptinhalt springen

Euro-Staaten machen Tempo bei Stärkung des Krisenfonds EFSF

Brüssel Die Euro-Staaten machen Tempo bei der geplanten Stärkung des Euro-Krisenfonds EFSF.

Innerhalb von drei Wochen sollen die Details feststehen, wie der Fonds mit Hilfe von Kredithebeln auf eine Billion Euro gestärkt werden kann. Bereits im Dezember sollen die Werkzeuge dann einsatzbereit sein. Diese Ziele gehen aus einem Arbeitspapier zur Reform des EFSF hervor, über das die Euro-Finanzminister am Montagabend in Brüssel berieten. Die Euro-Länder hatten bereits beschlossen, die Schlagkraft des EFSF, der derzeit 440 Milliarden Euro Kredite verleihen kann, zu erhöhen. Dafür soll es zwei Möglichkeiten geben, die auch miteinander kombiniert werden können. So soll der EFSF Staatsanleihen von bestimmten Euro-Ländern durch eine Art Versicherung für Anleger attraktiver machen. Zum anderen sollen Sondertöpfe eingerichtet werden, in die auch Staatsfonds anderer Staaten - beispielsweise China - investieren könnten. Das Papier, das vom EFSF selbst ausgearbeitet wurde, nennt als Ziel für die erste Option (Teilkaskoversicherung), «die Nachfrage nach neu ausgegebenen Staatsanleihen zu erhöhen und die Finanzierungskosten des Mitgliedsstaates zu reduzieren». Die zweite Option der Sondertöpfe (Co-Investment Funds CIF) erlaube die Kombination von öffentlichen und privaten Geldern, heisst es. «In den kommenden Wochen sollen mit den Mitgliedsstaaten, Marktteilnehmern, Ratingagenturen und Anteilseignern die übrigen technischen Details beraten werden.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch