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Euro-Schwäche drückt Gewinn von Crealogix deutlich

Das Zürcher Bankensoftware-Unternehmen Crealogix hat in der ersten Hälfte seines Geschäftsjahres 2011/12 einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

Das Betriebsergebnis (Ebit) sank um 28 Prozent auf 2,0 Millionen Franken, der Reingewinn um über die Hälfte auf 1,3 Millionen Franken. Die Ursachen für das tiefere Ergebnis liegen gemäss Communiqué im Konjunkturverlauf sowie in der Euro-Schwäche. Diese haben den Umsatz um beinahe 10 Prozent auf 25,3 Millionen Fr. gedrückt. Ohne den negativen Einfluss durch den Euro-Wechselkurs hätten sich sowohl das Ebit wie auch der Umsatz knapp auf Vorjahresniveau bewegt, hielt Crealogix am Freitag fest. Die Strategie, selbst Software zu entwickeln und sie auch selbst im In- und Ausland zu vermarkten, habe sich bewährt, schrieb das Unternehmen weiter. Sowohl Lizenzerträge wie auch die wiederkehrenden Einnahmen durch Wartungs- und Supportverträge würden kontinuierlich wachsen. Seit Sommer ist Crealogix zudem am Entwickeln von mobilen Online- Banking-Applikationen, die diesen Frühling bei den ersten Banken zum Einsatz kommen sollen. Weiterhin auf eine gute Nachfrage stossen gemäss Unternehmensangaben die Produkte für den Zahlungsverkehr. Für die Zukunft sieht sich das Unternehmen deshalb hervorragend positioniert, um von den umfassenden Veränderungen in der Bankenwelt profitieren zu können. Crealogix wähnt sich gar wieder in einer Art Pionierrolle, die vergleichbar ist mit derjenigen bei der Einführung des Online-Bankings Mitte der Neunzigerjahre. Im laufenden Geschäftsjahr sei aber trotzdem noch nicht mit einem Umsatzwachstum oder einer Ergebnisverbesserung zu rechnen.

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