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Euro-Schuldenkrise und China-Daten belasten Wall Street

New York Die Euro-Schuldenkrise hat die US-Börsen am Mittwoch erneut belastet.

Auch unerwartet schlechte Arbeitsmarkt- Daten aus den USA und schwache Konjunkturzahlen aus China drückten die Stimmung. Die Wall Street verzeichnete damit den sechsten Handelstag in Folge Verluste. In Europa verloren die Investoren auch den Appetit auf deutsche Staatsanleihen. Sechs Milliarden Euro wollte die deutsche Regierung bei der Versteigerung zehnjähriger Papiere einsammeln, die Anleger boten aber nicht einmal vier Milliarden Euro. Analysten sprachen von einem Desaster. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 2,1 Prozent auf 11'257 Punkte nach. Der Leitindex pendelte im Tagesverlauf zwischen 11'257 und 11'492 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index verringerte sich um 2,2 Prozent auf 1161 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,4 Prozent auf 2460 Punkte. Die Neuanträge auf US-Arbeitslosenhilfe stiegen in der vergangenen Woche leicht an. Mit 391'000 lag die Zahl etwas höher als in der Vorwoche und auch über den Erwartungen der Analysten. In der chinesischen Industrie schrumpften die Geschäfte so stark wie seit März 2009 nicht mehr. An der New York Stock Exchange wechselten rund 870 Millionen Aktien den Besitzer. 351 Werte legten zu, 2675 gaben nach und 69 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,71 Milliarden Aktien 375 im Plus, 2153 im Minus und 99 unverändert.

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