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Eurokrise und Konjunktursorgen treiben Schweizer Börse ins Minus

Die Schweizer Börse hat am Mittwoch auf dem Tagestief deutlich tiefer geschlossen.

Vor allem anhaltende Sorgen um eine Rezession der Weltwirtschaft sowie über die weitere Entwicklung in der Eurokrise hätten die Aktienmärkte belastet, hiess es im Handel. Der Leitindex Swiss Market Index (SMI) schloss um 1,13 Prozent tiefer auf 5386,14 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) sank um 1,20 Prozent auf 4880,15 Punkte. An den wichtigsten europäischen Aktienmärkten gaben die Kurse in ähnlichem Umfang nach. Vor allem zyklische Titel verzeichneten deutliche Verluste. Besonders stark sanken die Kurse der Aktien von Logitech (-3,5 Prozent), Kühne Nagel (-3,0 Prozent) und Holcim (-2,4 Prozent). Die Papiere des Industriekonzerns ABB (-1,6 Prozent), des Warenprüfers SGS (-1,5 Proeznt) und des Personalvermittlers Adecco (- 1,4 Prozent) reihten sich in die Reihe der Verlierer ein. Auch Finanztitel gaben deutlich nach. Hier erlitten vor allem die Aktien von Versicherern wie Zurich Financial Services (-2,7 Prozent), Swiss Life (-2,5 Prozent), Bâloise (-2,2 Prozent) und Swiss Re (-1,9 Prozent) Verluste. Bei den Bankentiteln verloren die UBS-Papiere mit 2,0 Prozent am meisten, gefolgt von Credit Suisse und Julius Bär mit je -1,7 Prozent. Die Bankbranche wurde vom anstehenden Stresstest durch die US-Notenbank zusätzlich belastet. Die Aktien des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé (-1,7 Prozent) sowie der Pharmariesen Novartis (-0,4 Prozent) und Roche (-0,2 Prozent) schlossen ebenfalls tiefer. Zu den wenigen Gewinnern gehörten die Aktien von Transocean und Givaudan (je 0,3 Prozent).

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