Zum Hauptinhalt springen

Euro-Kassenhüter wollen Spanien-Hilfen billigen

Brüssel Die Euro-Finanzminister haben am Freitag in einer Telefonkonferenz über das Banken-Hilfsprogramm für Spanien beraten.

Nach wochenlangen Debatten soll der Plan mit einem Umfang von bis zu 100 Milliarden Euro nun endgültig unter Dach und Fach kommen. Marode Banken in Spanien sollen noch in diesem Monat die erste Finanzspritze von 30 Milliarden Euro erhalten - das hatten die obersten Kassenhüter der Eurozone schon Mitte des Monats beschlossen. Der genaue Betrag für das gesamte Programm noch nicht fest. Erst müssen sich die spanischen Geldhäuser neuen Stresstests unterziehen, mit denen ihre Krisenfestigkeit geprüft wird. Die Hilfen sollen zunächst vom befristeten Euro-Rettungsschirm EFSF kommen. Wenn der ständige Rettungsfonds ESM eingerichtet ist, sollen die Hilfen aus diesem Topf kommen. Da in Deutschland das Bundesverfassungsgericht über Klagen gegen den ESM berät, verzögert sich die Einrichtung. Die Eurozone ist sich einig darüber, dass den spanischen Banken schnell geholfen werden muss. Sie leiden an den Folgen einer geplatzten Immobilienblase. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hatte das Vorhaben als zwingend nötig zur Stabilisierung der Eurozone bezeichnet. Der Deutsche Bundestag hatte die Spanien-Hilfe bereits am Donnerstag gebilligt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch