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Euro-Finanzminister ringen um Ausweg aus Griechenland-Krise

Breslau Die Euro-Finanzminister kommen am (heutigen) Freitag im polnischen Breslau zusammen, um über Auswege aus der schweren Schuldenkrise zu beraten.

Die Ressortchefs erörtern auch die Lage in Griechenland, die sich zuletzt wieder zugespitzt hat. Unter anderem ringen ringen die Finanzminister weiter um eine Lösung für die finnische Forderung, weitere Notkredite an die Hellenen mit einem Pfand abzusichern. Nach einem Treffen der 17 Euro- Staaten wird der Kreis um die Finanzminister aller 27 EU-Staaten und der Notenbanker erweitert. Griechenland sicherte den Euro-Partnern zu, vereinbarte Auflagen zur Sanierung der angeschlagenen Staatsfinanzen einzuhalten. «Wir sind in der Spur, wir setzen das (Spar-)Programm um», sagte der Athener Finanzminister Evangelos Venizelos in Breslau am Rande des informellen Treffens. Ein Schwerpunkt an dem Treffen ist die Suche nach Antworten auf die Konjunkturflaute. Erstmals nimmt auch US-Finanzminister Timothy Geithner an dem informellen Ressort-Rat der Europäer teil. Die USA drängen auf eine deutliche Erhöhung des Euro- Rettungsschirms EFSF. In EU-Ratskreisen hiess es am Freitag, bei der Sitzung der Euro-Gruppe habe US-Finanzminister Geithner dieses Anliegen vorgebracht. Belgiens Finanzminister Didier Reynders forderte derweil Verhandlungen der Euro-Länder über die Einführung gemeinsamer Anleihen. In den kommenden Monaten müsse am Thema Euro-Bonds gearbeitet werden, sagte Reynders in Breslau. Notiz an die Redaktion: Folgt mehr.

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