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Euro steigt nach EU-Gipfel zeitweise über 1.39 Dollar

Frankfurt/Main Der Kurs des Euro ist am Montag mit der Hoffnung der Anleger auf einen grossen Wurf bei der Lösung der Schuldenkrise gestiegen und zeitweise über die Marke von 1.39 US- Dollar gesprungen.

Im frühen Handel ist die Gemeinschaftswährung allerdings wieder etwas abgerutscht und stand zuletzt bei 1.3890 Dollar. Ein Dollar kostete damit 0.7198 Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1.3798 (Donnerstag: 1.3807) Dollar festgesetzt. Zum Franken steig der Euro ebenfalls leicht. Im frühen Handel kostete er 1.2303 Franken. Beim EU-Gipfel zur Schuldenkrise habe es am Wochenende keine greifbaren Ergebnisse gegeben, hiess es in einem Kommentar der Commerzbank. Bis zu einem weiteren Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU an diesem Mittwoch versprach Frankreichs Staatspräsident Nikolas Sarkozy «eine Einigung, die die Finanzkrise eindämmt». Trotz dieser Ankündigung bleiben die Experten der Commerzbank skeptisch und bezeichneten die Äusserungen als «leere Versprechen». Immerhin sei es aber Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sarkozy gelungen, den Devisenmarkt zu überzeugen, dass Deutschland und Frankreich wieder an einem Strang ziehen.

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