Zum Hauptinhalt springen

EU-Razzia bei Container-Reedereien

Brüssel Die EU-Kommission verdächtigt mehrere europäische Container-Reedereien der verbotenen Preisabsprache.

Auf der Suche nach Beweisen wurden Büros von Schifffahrtsunternehmen durchsucht, die im Linienverkehr mit Containertransporten aktiv sind. Die Wettbewerbshüter bestätigten am Dienstag die Razzien, ohne Namen zu nennen. Dazu gehört auch der dänische Konzern A.P. Møller Maersk, die grösste Container-Reederei der Welt, hiess es in Brüssel. Die Reedereien hätten offenbar untereinander Preise und Mengen für Linientransporte in und aus Europa abgesprochen. Die obersten Wettbewerbshüter Europas haben «Anlass zu glauben, dass die Firmen gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstossen haben, das Preiskartelle und den Missbrauch einer dominanten Marktposition verbietet». Falls sich herausstellt, dass die Unternehmen schuldig sind, kann die EU-Kommission hohe Strafen von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens verhängen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch