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EU-Finanzminister ebnen Weg zu Regulierung des Derivatehandels

Brüssel Die EU-Finanzminister haben den Weg zu einer Regulierung hoch spekulativer Finanzprodukte geebnet.

Nach heftiger Debatte einigten sich die Ressortchefs am Dienstag auf einen gemeinsamen Ansatz für die anstehenden Verhandlungen mit dem EU- Parlament. Auch die Regeln für sogenannte Leerverkäufe, also ungedeckte Wetten auf Kursschwankungen, sollen transparenter gemacht werden, wie die ungarische Ratspräsidentschaft erklärte. Deutschland scheiterte aber mit seiner Forderung für befristete Verbote ungedeckter Leerverkäufe. Vor allem Grossbritannien hatte sich dagegen gewehrt, der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA entsprechende Kompetenzen einzuräumen. Die schärferen Transparenzregeln sollen auch für den Handel mit Kreditausfallversicherungen (CDS) gelten. Der undurchsichtige Derivatemarkt galt als Brandbeschleuniger der Finanzkrise. Mit der schärferen Regulierung, der das EU-Parlament noch zustimmen muss, setzt die EU einen Auftrag der G-20-Staaten um. Die USA haben bereits entsprechende Gesetze verabschiedet.

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