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Esprit will Konzernumbau beschleunigen - Mehr Gewinn in 2011/12

Der Modekonzern Esprit drückt bei seinem Umbau aufs Tempo.

«Wir werden grosse Anstrengungen unternehmen, um sicherzustellen, dass die neuen Initiativen noch schneller Ergebnisse erzielen», erklärte der Verwaltungsratspräsident Raymond Or. Konkret gehe es darum, Trendprodukte schneller in die Verkaufsstellen zu bringen und die neuen Ladenkonzepte beschleunigt umzusetzen, sagte er am Mittwoch anlässlich der Präsentation des Jahresergebnis 2011/12. Fast 1000 Esprit-Verkaufsstätten mit einer Fläche von etwa 153'000 Quadratmetern sollen im laufenden Geschäftsjahr umgestaltet werden. Das betreffe über 900 Shops von selbstständigen Handelspartnern und mehr als 90 eigene Läden, teilte der Konzern mit Hauptsitz im deutschen Ratingen. Ausserdem sollen mehr als 60 eigene neue Läden mit Schwerpunkt in Europa entstehen. Allein in China ist in den nächsten Jahren die Eröffnung von etwa 900 Verkaufsstellen in 200 Städten vorgesehen. Nach einem Gewinneinbruch im Geschäftsjahr 2010/11 hatte Esprit bereits beschlossen, sich aus dem Nordamerika-Geschäft zurückzuziehen und weltweit 80 unrentable Filialen zu schliessen. In der Schweiz sind vom Abbau keine Filialen betroffen. Weniger Umsatz, mehr Gewinn Der scheidende Esprit-Chef Ronald van der Vis berichtete bei der Zahlenpräsentation in Hongkong von Fortschritten beim Konzernumbau, den er vor einem Jahr angeschoben hatte. «Wir bringen Esprit zurück auf die Einkaufslisten der Verbraucher.» Jose Manuel Martínez Gutiérrez, der ihn am Mittwoch als Esprit-Chef ablöste, werde den Umbau fortsetzen. Die Restrukturierung zeigt bereits erste Effekte: Im Geschäftsjahr 2011/12 sank zwar der Konzernumsatz von Esprit um fast 11 Prozent auf 30,2 Milliarden Hongkong-Dollar (rund 3,6 Milliarden Franken). Der Konzerngewinn stieg aber auf 873 Millionen Dollar (104,1 Millionen Franken), nachdem der Gewinn im Jahr davor um 98 Prozent eingebrochen war.

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