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Wie benutzerfreundlich ist die neue SBB-App?

Die neue App der SBB musste sich heute zum ersten Mal im Pendler-Alltag bewähren. Ein Test zeigt, völlig reibungslos funktionierte sie auch bei bereits routinierten Benutzern nicht.

Der Ernstfall hat begonnen: Die neue SBB-App kommt bei den Pendlern unterschiedlich gut an. Video: Mirjam Ramseier, Matthias Pfander

In der Nacht auf heute stellten die SBB ihre neue App zum Download bereit. Besitzer eines Smartphones mit Android-Betriebssystem konnten das Update bereits am frühen Morgen durchführen. Die Besitzer eines iPhones mussten sich bis 9.30 Uhr gedulden.

Nach dem Update springt bei der von Grund auf neu programmierten App vor allem der sogenannte Touchfahrplan ins Auge. Durch das Verbinden von zwei Ortschaften per Fingerstrich lässt sich eine Verbindung abrufen. Und mit ein paar wenigen weiteren Klicks kann darauf ein Ticket für die betreffende Strecke gelöst werden.

Im Überblick: Was kann die neue SBB-App? Video: Matthias Pfander

Verbindung per Fingerstrich

Prominenter platziert als in der Vergangenheit sind bei der neuen App nun auch die Sparbillette. Zusammen mit den regulären Billettpreisen, werden sie dem Benutzer gleich mit angezeigt. In der alten SBB-App waren die vergünstigten Tickets gut versteckt.

Verbessert wurde zudem der Billettkauf für Mitreisende. Die Personalien von regelmässigen Begleitern können in der App nun gespeichert werden und müssen nicht jedes Mal neu eingetippt werden.

Fehlermeldungen und Lob

Und wie kommt die neue App beim Publikum an? Ein Test mit Pendlern am Treffpunkt im Zürcher Hauptbahnhof ergab, dass insbesondere die Darstellung der Informationen in der App gut ankommt. Mehrere Teilnehmer lobten die bessere Übersichtlichkeit im Vergleich mit der alten App. Einige Testpersonen bekundeten zuerst Mühe mit der Navigation.

Völlig reibungslos funktionierte die App in den ersten Stunden ihres regulären Einsatzes aber auch bei bereits routinierten Benutzern nicht: Teilweise spuckten die Smartphones beim Anfragen von Verbindungen Fehlermeldungen aus. Möglicher Grund: Das SBB-System wird mit viermal mehr Abfragen bombardiert als an einem gewöhnlichen Tag, wie es auf Anfrage heisst. Wer die App heruntergeladen hat, beginnt offensichtlich, damit rumzuspielen. (map)

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