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«Erst überholen wir Italien, dann die Schweiz»

Wirtschaftsminister Jerzy Kwiecinski will Polen «dem Club der reichen Staaten» anschliessen. Foto: Grzegorz Krzyzewski (Imago/Newspix)

Herr Minister, was bringen die Schweizer Kohäsionsbeiträge?

Haben Sie Wirtschaftsminister Guy Parmelin eine Liste mit konkreten Projektideen für die nächste Zahlung zugesteckt?

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Tatsächlich?

Wo hat die Kooperation gut funktioniert?

Die Schweiz profitiert vom gemeinsamen Markt mit der EU viel mehr, als sie für den Kohäsionsbeitrag ausgibt.

Manche Schweizer Politiker glauben, der nächste Kohäsionsbeitrag sei freiwillig, könne als Pfand eingesetzt oder ganz verweigert werden. Was sagen Sie ihnen?

Die Teilnahme am Markt hat also ihren Preis?

Polens Wirtschaft wächst stark, letztes Jahr um 5 Prozent. Wann wird Polen selber Geberland?

Ist es die EU, die dieses Wachstum möglich macht?

Weshalb ist Ihre Partei, die regierende rechtsnationale PIS («Recht und Gerechtigkeit»), dann oft so EU-kritisch?

In der heutigen EU-Kommission wird gegen Polen eine politische Kampagne betrieben.

Wird Polen gehört oder weiter als Junior behandelt?

Polens Justizreform wirkt aber destabilisierend. Die Unabhängigkeit der Justiz ist gefährdet. Tausende demonstrieren dagegen.

Letztes Jahr gab es Proteste in über 60 polnischen Städten, oft von jungen Leuten. Die haben doch nicht alle alte Kommunisten verteidigt?

Polen hat viele Arbeitnehmer verloren seit dem EU-Beitritt.