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Erst die Freiheit, dann die Wirtschaft

Die Ökonomin Karen Horn über Donald Trump und das Ende des Liberalismus.

Zehn Tage nach der amerikanischen Präsidentschaftswahl wissen wir immer noch wenig darüber, mit wem Donald Trump zu regieren gedenkt. Kaum schärfer geworden ist das Bild des Regierungsprogramms, das über den ganzen Wahlkampf hinweg nur sehr vereinzelt einigermassen konkrete Umrisse erhalten hat. Umso mehr scheinen wir um die längerfristigen Folgen von Trumps neuer Politik zu wissen: Landauf, landab verkünden Kommentatoren «das Ende des liberalen Zeitalters». Man begrüsst uns in der Ära des «Postliberalismus», wo sich der «neue Konservatismus» bereits bequem eingerichtet habe. Die US-Wahl künde schlicht und einfach vom «Ende der Aufklärung».

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