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Ericsson streicht in Schweden rund 1500 Arbeitsplätze

Stockholm Der schwedische Telekomausrüster Ericsson zieht Konsequenzen aus dem weltweiten Abschwung in der Branche und baut in seinem Heimatland 1550 Arbeitsplätze ab.

Das sind knapp neun Prozent aller Ericsson-Beschäftigten in Schweden, wie der Marktführer bei Mobilfunknetzen am Mittwoch mitteilte. Entlassungen seien dabei unvermeidlich. Ericsson rechnet weiter damit, dass die Restrukturierungskosten in diesem Jahr wie geplant bei 4 Milliarden Kronen (rund 560 Millionen Fr.) liegen. Für das dritte Quartal hatte das Unternehmen einen Gewinnrückgang von 42 Prozent vermeldet. Der harte Wettbewerb in der Branche hat zu einem enormen Preisdruck geführt, zudem investieren Mobilnetzbetreiber angesichts der schwächeren Weltkonjunktur weniger in ihre Infrastruktur. Ericsson ist nicht das einzige Unternehmen, das darunter leidet. Vergangene Woche meldete der französische Konkurrent Alcatel-Lucent zum zweiten Mal in Folge einen Quartalsverlust. Er prüft nun den Verkauf von Vermögenswerten, um die Bilanzen aufzubessern. Rivale Nokia Siemens Networks baut ein Viertel der Arbeitsplätze ab und peilt bis Ende nächsten Jahres Einsparungen von einer Milliarde Euro an.

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