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Erholung im Luftfrachtgeschäft verliert an Schwung

Zürich Dem Aufschwung in der Luftfracht geht nach Einschätzung des Branchenverbandes IATA allmählich der Schnauf aus.

Während das Passagiergeschäft im September im Vergleich zum August deutlich gewachsen sei, hätten sich die Zuwachsraten im Frachtverkehr verlangsamt. «Der zunehmende Rückgang bei der Luftfracht ist ein erstes Anzeichen für Turbulenzen, die auf uns zukommen», sagte der Präsident des Weltluftfahrtverbands, Giovanni Bisignani, am Dienstag. Das Luftfrachtgeschäft war nach dem Ende der weltweiten Wirtschaftskrise sehr schnell gewachsen. Einzelne Fluggesellschaften hatten in manchen Monaten ein Plus von über 20 Prozent verbucht. Im September verlangsamte sich das Wachstum laut IATA auf 14,8 Prozent von noch 19 Prozent im August. Erfreulichere Nachrichten kommen dagegen von dem Passagiergeschäft. Hier stieg das Verkehrsaufkommen im September um 10,5 Prozent nach einem Plus von 6,5 Prozent im August. In Nordamerika haben die Airlines damit wieder das Niveau der Zeit vor der Krise erreicht, in Europa und Afrika sind die Zahlen mittlerweile sogar besser als vor dem Abschwung.

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