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Entspannung in Euro-Schuldenkrise treibt Wall Street an

New York Trotz enttäuschender Daten vom US- Arbeitsmarkt hat die US-Börse am Donnerstag zugelegt.

Eine nicht schlecht verlaufene Auktion italienischer Anleihen liess Sorgen vor einer möglichen Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise abebben. Schub gab es auch durch Spekulationen, wonach die am Freitag anstehenden Daten zur chinesischen Wirtschaftsentwicklung besser ausfallen könnten als erwartet. Es gehe das Gerücht um, dass das Bruttoinlandsprodukt Chinas im ersten Quartal um 9 statt der erwarteten 8,3 Prozent gestiegen sei, sagte ein Händler. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,4 Prozent fester mit 12'986 Punkten auf seinem Tageshoch. Der breiter gefasste S&P- 500 rückte ebenfalls 1,4 Prozent vor auf 1387 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,3 Prozent auf 3055 Stellen. Italien sammelte bei den Auktionen knapp 4,9 Milliarden Euro ein. Die durchschnittliche Rendite kletterte aber auf 3,89 von zuvor 2,76 Prozent. Schlechte Daten vom Arbeitsmarkt in den USA konnten die gute Stimmung nicht kippen. In der vergangenen Woche stellten 380'000 US- Amerikaner und -Amerikanerinnen einen neuen Antrag auf Arbeitslosenhilfe, so viele wie seit Januar nicht mehr. Positive Nachrichten kamen auch vom US-Aussenhandel: Exporte in Rekordhöhe liessen das Defizit in der US-Handelsbilanz schrumpfen. Die Einfuhren übertrafen im Februar die Ausfuhren nur noch um rund 46 Milliarden Dollar. Erwartet worden waren fast 52 Milliarden. Bei den Einzelwerten stand der Internetkonzern Google im Blickpunkt. Der Konzern wird nach Börsenschluss Einblick ins abgelaufene Quartal geben. Google-Papiere stiegen um 2,4 Prozent.

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