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Englisch top - Business Flop

Immer mehr Schweizer wollen Englisch lernen im Ausland: Über zwei Drittel der Sprachreisen führen in eine englischsprachigen Destination - Tendenz steigend.

Die Business- Sprachkurse machen dagegen immer noch einen geringen Anteil aus. Der Schweizer Sprachreisemarkt entwickelte sich im Jahr 2011 stabil. Die Buchungszahlen blieben gegenüber dem Vorjahr in etwa gleich, wie der Verband der Schweizer Sprachreiseveranstalter Salta am Freitag mitteilte. Die Trends haben sich derweil weiter verstärkt. So haben Reisen in den englischsprachigen Raum weiter zugenommen. Mehr als zwei von drei Schweizern, die einen Sprachaufenthalt buchen, verreisen dorthin. Dabei sind vor allem die USA populär. Innert zwei Jahren haben sich die Buchungen von 11 auf 19 Prozent erhöht. Die USA sind damit dem beliebtesten Sprachreiseziel der Schweizer - England (22 Prozent) - dicht auf den Fersen. Der Verband Salta vermutet, dass unter anderem der günstige Dollar-Kurs dafür verantwortlich ist. Nur jede zehnte Sprachreise geht in den französischsprachigen Raum. Knapp dahinter folgen mit neun Prozent Marktanteil Sprachreisen nach Südamerika oder Spanien. Noch immer auf geringem Niveau ist der Anteil der Sprachen wie Chinesisch, Arabisch oder Russisch. Eine marginale Bedeutung haben Sprachen als Weiterbildungsmöglichkeit in Unternehmen. Mit 6,5 Prozent ist der Anteil der Business-Sprachkurse noch immer sehr gering. Salta sieht darin ein «unausgeschöpftes Potenzial». Vor allem die Berufsleute zwischen 40 und 50 seien eine interessante Zielgruppe. Die Sprachreiseveranstalter hoffen, dass Unternehmen entsprechende Investitionen künftig verstärken werden. Salta ist der offizielle Verband der Sprachreiseveranstalter in der Schweiz und hat elf Mitglieder. Die Marktumfrage wird jedes Jahr durchgeführt. Fürs laufende Jahr 2012 rechnen die Anbieter mit einer Fortsetzung der stabilen Entwicklung.

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