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Energiedienst Holding verkauft mehr Strom - Aussichten verhalten

Der Stromkonzern Energiedienst Holding hat im Geschäftsjahr 2011 rund 10 Prozent mehr Strom abgesetzt als im Vorjahr.

Der Reingewinn sank dennoch um 1,1 Prozent auf 88 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Aussichten sind verhalten. Die Energiedienst Holding verzeichnet für das Geschäftsjahr 2011 eine Gesamtleistung von 932 Millionen Euro. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Stromabsatz stieg um 10 Prozent auf 8672 Millionen Kilowattstunden. Wie der Reingewinn nahm allerdings auch das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ab. Es sank um 1,9 Prozent auf 102 Millionen Euro ab. Mit dem Nettogeldfluss der laufenden Geschäftstätigkeit von 172 Millionen Euro konnte die Energiedienst Holding ihre Nettoinvestitionen vollumfänglich decken. Weil das Stromunternehmen weniger investierte, stiegen die liquiden Mittel von 109 Millionen Euro auf 161 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote vor Gewinnausschüttung stieg um 1 Prozentpunkt auf 56 Prozent. Sparen ist angesagt Die Zukunftsprognosen der Energiedienst Holding sind verhalten: Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs rechnet das Unternehmen mit «einer weiteren Abnahme der Kundenzahlen im angestammten Gebiet». Denn die Kunden tendierten auch im kommenden Jahr dazu, ihren Stromanbieter zu wechseln. Durch den Wettbewerb und niedrige Grosshandelspreise werde sich auch der Margendruck erhöhen. Aus diesem Grund hat die Energiedienst Massnahmen im Sachkosten- und Erlös-Bereich eingeleitet. Stellenstreichungen sind keine geplant, wie es auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda hiess. Trotz der Massnahmen rechnet die Energiedienst Holding damit, dass sie das hohe Ertragsniveau künftig nicht wird halten können.

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