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Einkaufsmanager-Index sinkt im September auf 43,6 Zähler Industrie mit dünneren Auftragsbüchern

Die Aussichten für die Schweizer Industrie trüben sich weiter ein.

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) sank im September um 3,1 Punkte auf 43,6 Zähler, wie die Grossbank Credit Suisse am Montag mitteilte. Der PMI notierte damit den sechsten Monat in Folge unterhalb der Wachstums-Schwelle von 50 Punkten. Die durch die geldpolitischen Massnahmen der US-Notenbank und der EZB geweckten Hoffnung auf eine baldige Lösung der Schuldenkrise hätten sich in der aktuellen Umfrage noch nicht niedergeschlagen. Der Rückgang im Auftragsbestand habe sich sogar deutlich beschleunigt, heisst es in dem Communiqué der CS. Die CS erhebt den Index zusammen mit dem Fachverband für Einkauf und Supply Management procure.ch. Gleichzeitig seien die Lieferfristen kürzer geworden. Dies deute auf eine tiefere Kapazitätsauslastung hin. Entsprechend vorsichtig agierten die Unternehmen im Einkauf und in der Personalpolitik. Bei der Einkaufsmenge, dem Bestand an Vorprodukten und beim Personalbestand hätten die Unternehmen den Abbau im September beschleunigt vorangetrieben. In einem Kommentar zum PMI stellte die VP Bank fest, dass der Einkaufsmanagerindex überraschend deutlich zurück gefallen sei. Die Unternehmen versprühten weiterhin wenig Optimismus über den künftigen Wirtschaftsgang. Deutlich mache dies der starke Rückgang des Auftragsbestandes. Der PMI befinde sich nun bereits seit einem Jahr mehrheitlich unter der Marke von 50 Punkten. Derzeit deute wenig darauf hin, dass sich die Konjunkturaussichten in Kürze deutlich aufhellen werden. In diesem Jahr sei kaum noch mit wesentlichen Wachstumsimpulsen zu rechnen.

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