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Edipresse-Aktien sollen von Schweizer Börse verschwinden

Die Aktien des Westschweizer Verlagshauses Edipresse sollen von der Börse verschwinden.

Die Besitzerfamilie Lamunière will die wenigen verbliebenen Aktien zurückkaufen, die noch nicht unter ihrer Kontrolle sind. Dafür bietet sie nach Abzug der geplanten Dividendenzahlung netto 88,90 Fr. pro Namen- und 444,50 Fr. pro Inhaberaktie, wie das Verlagshaus am Dienstag in einem Communiqué bekannt gab. Die Familie Lamunière kontrolliert derzeit 87,3 Prozent des Aktienkapitals beziehungsweise 93,4 Prozent der Stimmen. Das Übernahmeangebot sei die Folge des Verkaufs des Schweizer Geschäfts von Edipresse an Tamedia. Da der Zusammenschluss mit dem Tamedia-Geschäft unter dem Dach der Zürcher bereits heuer abgeschlossen werden solle, ergebe eine Kotierung von Edipresse an der Börse nach dem Verkauf des wichtigsten Firmenbestandteils keinen Sinn mehr. Ursprünglich war die Zusammenlegung erst auf Anfang 2013 vorgesehen. Die Rückkaufofferte soll es nun den Minderheitsaktionären ermöglichen, zu angemessenen Konditionen aus den Aktien auszusteigen, bevor diese dekotiert werden. Das Kaufangebot laufe voraussichtlich vom 17. Juni bis zum 30. Juni um 16 Uhr, hiess es. Am Dienstagmittag notierten die Inhaberaktien trotz eines Minus von 4 Prozent mit 480 Fr. immer noch deutlich über dem Rückkaufpreis; die Namenaktie mit einem fünfmal tieferen Nennwert kostete gleichzeitig unverändert 96 Franken.

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