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Dreckiges Gold in Schweizer Händen

Verprügelt, vergewaltigt, erschossen: Weil sie im Aushub nach Restgold suchen, werden Anwohner einer tansanischen Mine zur Zielscheibe.

Der Journalist als Staatsfeind: Jabir Idrissa berichtete über Ungereimtheiten bei der Vergabe von Minenlizenzen und kritisierte das tansanische Regime. Video: bereitgestellt von «Forbidden Stories»
Philippe Stalder@philzvill

Wer das noble Gebäude in der Genfer Innenstadt betreten will, muss erst seine Iris von einem Augenscanner durchleuchten lassen. Direkt neben dem Gerät ist auf einer Goldplatte «MKS» eingraviert. Die Initialen stehen für das Familienunternehmen des Nordirakers Mahmoud Kassem Shakarchi, der 1976 in die Schweiz ausgewandert war und in Genf als Goldhändler begann. Heute ist MKS der Handelsarm der MKS-PAMP-Gruppe.

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