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Wer dichtete dem Bernhardiner sein Fässchen an?

Der Nationalhund ist für das Image der Schweiz so wichtig wie Rolex und Toblerone. Häufig tritt er in Bildern oder an Folkloreanlässen mit einem Fässchen auf. Dessen hochprozentiger Inhalt soll früher, als es noch keine Rega-Helikopter gab, erschöpfte Berggänger gerettet haben. In Wirklichkeit trugen die Hunde des Hospizes nie solche Fässchen. Urheber der Legende dürfte Anne François Joachim Fréville sein, ein französischer Pädagoge, Historiker und Schriftsteller. Er publizierte Ende des 18. Jahrhunderts neben «Lebensbeschreibungen merkwürdiger Kinder» auch «Die Geschichte berühmter Hunde» mit einem Kapitel über die Schweizer «Lawinendoggen» mit dem Überlebenswasser.

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