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Kann Konsumentenschutz auch Schäden anrichten?

Konsumentenschutz gab es schon im Mittelalter. So wurde amtlich kontrolliert, ob die Bäcker das Brot mit dem korrekten Gewicht verkauften. In Zürich kam die Obrigkeit so anno 1280 einem Bäcker namens Wackerbold auf die Schliche. Er riskierte eine schwere Strafe, wurde aber begnadigt zu einem Aufenthalt im «Lasterkorb». Von diesem an einem Balken baumelnden Pranger konnten sich die Malefikanten nur mit einem Sprung in die Limmat retten – unter den Augen eines schadenfreudigen Publikums. Wackerbold rächte sich, indem er später in einer Sturmnacht sein Haus im Niederdorf anzündete, worauf die halbe Stadt abbrannte.

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