Zum Hauptinhalt springen

Dollar zum Franken erneut auf Rekordtief

Die sich abzeichnende Nuklear-Katastrophe in Japan verunsichert die Märkte weiter.

Mit ihrer Flucht in den Franken treten die Anleger den Dollar weiter in die Tiefe. Die US-Währung war am Mittwoch 0,9127 Fr. wert, nachdem sie am Dienstag bereits unter den Wert von 0,92 Fr. getaucht war. Der Euro, der in den vergangenen Tagen gegenüber dem Franken ebenfalls wieder verloren hatte, notierte bei 1,2700 Franken, nachdem er am Dienstag 1,2828 Fr. wert war. Die Agentur Moody's hegt Zweifel an der Umsetzung des Sparkurses in Portugal und hat die Bonitätsnote für das Land von A1 auf A3 gesenkt. Der japanische Yen verteuerte sich gegenüber dem Franken leicht und stieg von einem Schlusskurs von 1,1347 auf 1,1358. Derweil erholten sich die Börsen in Japan etwas von den crashartigen Stürzen am Dienstag, doch Experten vermeiden es tunlichst, von irgendeiner Form grundlegender Erholung zu sprechen. Nach dem verheerenden Erdbeben holten die Japaner weiter ihr Geld nach Hause. Gegenüber dem Dollar stieg die Landeswährung zeitweise auf 80,37 Yen, den höchsten Stand seit vier Monaten. Seit Tagen verkaufen Anleger, was sie im Ausland angelegt haben, um die erwarteten Aufbaukosten im Heimatland zu stemmen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch