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Diskriminierungsklage gegen Bayer in den USA

Newark Die Welle an teuren Diskriminierungsklagen in den USA hat den deutschen Pharmakonzern Bayer erreicht.

Sechs Frauen bezichtigen die US-Tochtergesellschaft in einer am Montag (Ortszeit) eingereichten Klageschrift, Männer bei der Bezahlung und Beförderung zu bevorzugen. Überdies setze Bayer Schwangere und Mütter unter Druck. Die Frauen verlangen 100 Millionen Dollar. «Bayer benachteiligt seine weiblichen Angestellten systematisch - besonders die mit familiären Verpflichtungen», sagte Anwältin Katherine Kimpel. Sie will das Unternehmen mit einer der gefürchteten Sammelklagen unter Druck setzen. Der Konzern weist die Vorwürfe zurück und kündigte an, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Der Gegner ist allerdings mit allen Wassern gewaschen: Die Anwaltskanzlei Sanford Wittels & Heisler, die die Frauen vertritt, hatte dem Basler Pharmakonzern Novartis in einem ähnlichen Fall im Juli einen Vergleich über 175 Millionen Dollar abgetrotzt.

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