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Die Mär vom lohnenden sozialen Engagement

Jahrelang behauptete die Wissenschaft, Corporate Social Responsibility zahle sich für eine Firma finanziell aus. Eine Professorin der Universität Zürich zeigt nun: Das stimmt gar nicht.

«Der positive Effekt auf die Unternehmensperformance ist nur ein scheinbarer»: Wirtschaftssoziologin Katja Rost.
«Der positive Effekt auf die Unternehmensperformance ist nur ein scheinbarer»: Wirtschaftssoziologin Katja Rost.

Ob ein Unternehmen das Stadttheater unterstützt, besonders ökologische Produkte anbaut, eine Schule in Afrika sponsert oder sich gegen die Benachteiligung von Frauen engagiert: Stets kann es darauf zählen, auch finanziellen Mehrwert zu schaffen. Seit Jahrzehnten weisen nämlich wissenschaftliche Studien nach, dass solche sozialen Engagements – auch Corporate Social Responsibility genannt – nicht nur gesellschaftlichen Nutzen stiften, sondern zugleich der Firma selbst etwas bringen. Das Unternehmen verbessert mit der Wohltätigkeit sein Image bei Kunden und Lieferanten, das führt zu mehr Umsatz, und im Endeffekt steigen die Gewinne.

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