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Die ärmsten Ländern müssen sich diversifizieren

Die 49 am wenigsten entwickelten Ländern (LDC) müssen sich diversifizieren.

Die UNO leitet darum einen entsprechenden Aktionsplan zu Gunsten der ärmsten Entwicklungsländer in die Wege, wie sie am Mittwoch mitteilte. «Es ist wichtig, das die ärmsten Länder ihre Produktionskapazitäten ausbauen, sonst können sie nicht von den Möglichkeiten profitieren, die ihnen von den anderen Ländern geboten werden», sagte Cheick Sidi Diarra, Untergeneralsekretär bei der UNO und zuständig für die LDC (least developed countries). In Genf wird derzeit eine Konferenz vorbereitet, die die Ärmsten ins Zentrum stellt. Sie wird im Mai in der türkischen Stadt Istanbul stattfinden. Unter den Teilnehmern befinden sich nebst Vertretern von internationalen Organisationen auch Repräsentanten von Non- Profit-Organisationen sowie privaten und staatlichen Unternehmen. Die 49 LDC repräsentieren trotz gestiegenen Rohstoffpreisen nicht mehr als ein Prozent des Welthandels, hiess es in Genf dazu weiter. Es brauche technologischen Fortschritt, damit die Rohstoffe auch vor Ort weiterentwickelt werden können. Dieser Mehrwert würde schliesslich der Gesamtwirtschaft dienen. «Die Länder müssen sich diversifizieren», sagte auch Supachai Panitchpakdi, Generalsekretär der UNO-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD). Als positiv wertet er, dass in Entwicklungsländern bereits auch in Sektoren wie zum Beispiel der Telekommunikation und Tourismus investiert wird.

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