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Deutscher Wirtschaftsminister Brüderle warnt vor «Handelskrieg»

Peking Deutschlands Wirtschaftsminister Rainer Brüderle hat bei einem China-Besuch angesichts des anhaltenden Wechselkursstreits vor einem internationalen «Handelskrieg» gewarnt.

Es bestehe die Gefahr, dass die Unterbewertung nationaler Währungen Strafmassnahmen und schliesslich einen Handelskrieg nach sich ziehe, sagte Brüderle am Dienstag in Peking. Die internationale Gemeinschaft müsse verhindern, dass der Konflikt auf Kosten des freien Handels ausgetragen werde, forderte Brüderle. Er selbst verstehe sich als «Missionar zur Bekämpfung von Protektionismus». Namentlich China wird vorgeworfen, den Yuan künstlich niedrig zu halten, um den Weltmarkt mit seinen Produkten überschwemmen zu können. Die USA planen daher Strafzölle auf chinesische Waren. Auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Wochenende war im Währungsstreit keine Einigung erzielt worden.

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