Zum Hauptinhalt springen

Deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 1,5 Prozent

Berlin Der Aufschwung in der deutschen Wirtschaft steht auf einem breiten Fundament.

Höhere Investitionen der Unternehmen, mehr Konsum und steigende Exporte verhalfen der Wirtschaft im ersten Quartal 2011 zu einem Wachstum von 1,5 Prozent. Das Statistische Bundesamt bestätigte damit am Dienstag eine frühere Schätzung. Am Jahresende hatte es nur zu einem Plus von 0,4 Prozent zum Vorquartal gereicht, weil der harte Winter vor allem die Baubranche bremste. Zwei Drittel das Wachstums kamen diesmal von der Binnennachfrage, das restliche Drittel vom Aussenhandel. Experten rechnen nun damit, dass die Wirtschaft in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge mit mehr als 3 Prozent wächst. Das hat es seit der Wiedervereinigung noch nie gegeben. 2010 hatte es mit 3,6 Prozent den stärksten Zuwachs im wiedervereinigten Deutschland gegeben. Dem war 2009 wegen der Finanzkrise aber auch mit 4,7 Prozent der schwerste Einbruch seit rund 60 Jahren vorausgegangen. Allerdings dürfte das zu Jahresbeginn erreichte hohe Tempo nachlassen. Angesichts der hohen Auslastung der Wirtschaft sei eine Konjunkturabschwächung wahrscheinlich, erwartet die Deutsche Bundesbank. Von Reuters befragte Analysten rechnen bis Ende 2012 mit einem durchschnittlichen Quartalswachstum von 0,5 Prozent.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch