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Deutsche Streiks kosten die SBB eine Million pro Woche

Besonders der Güterverkehr leidet unter den Bahnstreiks im Nachbarland. Der Kanton Schaffhausen will künftig Verträge mit der Deutschen Bahn ändern.

Die Deutschen streiken, die SBB bezahlt: Gewerkschaftsführer Claus Weselsky (Mitte) vor dem Bahnhof Leipzig (5. Mai 2015).
Die Deutschen streiken, die SBB bezahlt: Gewerkschaftsführer Claus Weselsky (Mitte) vor dem Bahnhof Leipzig (5. Mai 2015).
Keystone

Die Streiks bei der Deutschen Bahn haben der SBB Millionenverluste verursacht. Alleine im Güterverkehr gingen den SBB pro Streikwoche rund eine Million Franken Umsatz ab, sagt SBB-Sprecher Daniele Pallecchi in der «NZZ am Sonntag».

Insgesamt, so schätzt die SBB, seien aufgrund der verschiedenen Streiks der Gewerkschaft GDL in den letzten Monaten mehrere Millionen Franken Umsatz im Cargobereich weggebrochen. Beim Personenverkehr könne der Verlust nicht beziffert werden, da die Gäste ihre Reise bei planbaren Ereignissen eher anpassen oder verschieben. Deshalb halten sich die Mehrkosten für den Personenverkehr in Grenzen. Bei Cargo kam es jedoch zu Mehraufwand für Umdisponierungen und Alternativlösungen.

Umtriebe wegen des deutschen Bahnstreiks hatte auch der Kanton Schaffhausen, wo die DB Regionallinien befahren. Zwar belief sich laut dem Schaffhauser Baudirektor Reto Dubach der Schaden lediglich auf ein paar tausend Franken. «Wir werden aber versuchen, bei künftigen Leistungsbestellungen vertraglich eine Betriebspflicht festzuhalten und eine Entschädigungspflicht im Falle von Streiks», sagt Dubach in der Zeitung.

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