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Deutsche Bundesbank und RWI: Aufschwung setzt sich 2011 fort

Frankfurt Deutschland kommt gestärkt aus der Krise und könnte 2011 trotz des gedrosselten Wachstumstempos ein bisschen mehr herausholen als bisher erwartet.

Zu diesem Ergebnis kommen die Deutsche Bundesbank und das Essener Wirtschaftsforschungsinstitut RWI. Angetrieben vom Export und gestützt vom anziehenden Konsum erwartet die Bundesbank für Deutschland einen Zuwachs des realen Bruttoinlandproduktes (BIP) von 3,6 Prozent in diesem Jahr. Für 2011 sagt sie ein Plus von 2,0 Prozent voraus. Das RWI erwartet sogar 3,7 Prozent (bisher: 3,4 Prozent) für dieses und 2,5 Prozent (2,2 Prozent) fürs kommende Jahr. 2009 war die deutsche Wirtschaftsleistung um 4,7 Prozent abgestürzt - so tief wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Der aktuelle Aufschwung gewinne an Breite, bekräftigte die Bundesbank. Nach dem «fulminanten Aufholprozess» in diesem Jahr werde sich der Aufschwung auch in den kommenden beiden Jahren fortsetzen. Allerdings deute sich für das erste Quartal 2011 ein spürbarer konjunktureller Tempoverlust an. Risiken sehen Bundesbank und RWI in einer allfälligen Eskalation der Euro-Schuldenkrise.

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