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Deutlicher Gewinnrückgang bei Julius Bär Bank «bestrebt», verfahrene Steuersituation mit USA zu lösen

Die Bank Julius Bär muss einen Gewinnrückgang hinnehmen.

Der adjustierte Konzerngewinn ging 2011 um 21 Prozent auf 401 Millionen Fr. zurück, während der zugrundeliegende Gewinn um 10 Prozent auf 452 Millionen Fr. schrumpfte. Darin enthalten sind aber nicht die 50 Millionen Euro Ablasszahlung, welche die Vermögensverwalterin im Frühling an Deutschland gezahlt hatte. So konnte die Bank erreichen, dass ihre Mitarbeiter oder eventuell auch das Institut selbst wegen Steuerdelikten von Kunden unbehelligt blieb. Die Bank sei auch «sehr bestrebt», die Situation im Steuerstreit mit den USA zu bereinigen, hiess es in der Mitteilung vom Montag. Julius Bär zittert nach dem Untergang der St. Galler Bank Wegelin wie eine Reihe anderer Banken vor möglichen Klagen der Vereinigten Staaten. Die Höhe der verwalteten Vermögen des Zürcher Traditionshauses am Ende des Jahres veränderte sich indessen mit 170 Milliarden Fr. im Vergleich zum Vorjahr kaum. Unter dem Strich nahm die Bank 10,2 Milliarden Fr. an neuen Kundenvermögen entgegen, etwas mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Dass die verwalteten Vermögen nicht wuchsen, lag laut Julius Bär an der Lage der Finanzmärkte. Das meiste Geld kam von wohlhabenden und reichen Menschen aus den aufstrebenden Regionen Asiens, Lateinamerikas sowie aus Osteuropa, Russland und dem Nahen Osten. Allerdings hat Julius Bär nach eigenen Angaben auch Zuflüsse in der Schweiz und in Deutschland verzeichnet.

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