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Deutlich weniger Pensionskassen mit Unterdeckung

Die Unterdeckung von Pensionskassen in der Schweiz ist stark zurückgegangen: Sie sank nach Angaben der Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden bei den von ihr beaufsichtigten Vorsorgeeinrichtungen von rund 30 auf noch 11,9 Prozent.

Zwei Prozent der Kassen in Unterdeckung wiesen einen Deckungsgrad von unter 90 Prozent auf, teilte die Konferenz am Montag in Basel mit. Im letzten Jahr waren es noch zehn Prozent gewesen. Ein Drittel - im Vorjahr waren es zwei Drittel - der öffentlich- rechtlichen Pensionskassen mit Staatsgarantie wiesen einen Deckungsgrad von unter 90 Prozent auf. Diese Kassen dürften jedoch wegen der «in der Regel vorhandenen, systemischen Unterfinanzierung» nicht mit den privatrechtlichen Pensionskassen verglichen werden, heisst es in der Mitteilung. Die Lage habe sich stabilisiert, dennoch könne noch keine Entwarnung gegeben werden, schreibt die Konferenz weiter. Die diesjährige Entwicklung an den Finanzmärkten werde voraussichtlich keine grosse Verbesserungen bringen. Die vollständige Erholung der Pensionskassen dürfte noch einige Zeit beanspruchen. Die Konferenz stützt sich bei ihren Angaben auf die Jahresrechnungen der rund 3200 Vorsorgeeinrichtungen mit reglementarischen Leistungsverpflichtungen, die sie beaufsichtigt.

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