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Der Gefühlswerber

Peter Brönnimann ist kein Provokateur, kein Trendsetter und er scheut den grossen Auftritt. Dafür mag der Werber des Jahres 2013 das Spiel mit Klischees.

Es gibt in der Schweizer Werbebranche nur wenige Namen, die international was reissen können. Einer von ihnen – wenn nicht der Einzige derzeit – ist Peter Brönnimann. Der Kreativchef der Zürcher Agentur Spillmann Felser Leo Burnett (SFLB) war im letzten Jahr der einzige Schweizer, der sich weltweit mit den Kreativ-Eliten aus New York, London oder Paris messen konnte. Im umfangreichsten Kreativranking belegte er den 65. Platz von 755 Topwerber, die international Erfolge feiern konnten. Das ist nur wenigen hierzulande gelungen.

Seine Leistungen waren in den vergangenen Jahren ohne Zweifel herausragend. Das würdigte die Leserschaft des Branchenmagazins «Werbewoche» und kürte den gebürtigen Berner am Donnerstag mit dem Titel Werber des Jahres. Es ist im Grunde die höchste Würde, die einem Werber hierzulande zuteil werden kann, auch wenn das in der Branche keiner zugeben würde. Aber wer den Titel trägt, wird als Meinungsführer der Schweizer Werbung wahrgenommen. Mit Brönnimann ist nach drei Jahren erstmals wieder ein Vollblutkreativer Träger des prestigeträchtigen Titels. «Ich bin stolz auf diese Auszeichnung. Sie ist ein Lob für meine Arbeit während der letzten Jahre», sagt Brönnimann im Gespräch mit Redaktion Tamedia.

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