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Dem PC-Hersteller Hewlett-Packard steht ein Strategiewechsel bevor

Palo Alto Der weltweit grösste PC-Hersteller Hewlett- Packard (HP) richtet sich neu aus.

Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, wird das Geschäft mit Tablet-PCs und Smartphones eingestellt. Ausserdem wird erwogen, das PC-Geschäft zu verkaufen oder abzuspalten. Gerüchte über eine Auslagerung des PC-Geschäfts von HP hatte es bereits seit Monaten gegeben. Dieses ist zwar für den meisten Umsatz des Unternehmens verantwortlich, wirft aber am wenigsten Gewinn ab. Ob es auch zu einem Stellenabbau kommt, war zunächst nicht bekannt. HP beschäftigt weltweit mehr als 300'000 Personen. Der im kalifornischen Palo Alto ansässige Computerhersteller hatte erst 2010 für 1,8 Milliarden Dollar den Smartphone-Pionier Palm mit dessen Betriebssystem webOS gekauft - nun stellt er die Produktion von Smartphones und Tablet-PCs mit Palm-Software ein. In den vergangenen Jahren hat sich das Unternehmen bereits vom reinen PC-Geschäft unabhängiger gemacht und versucht, sich zunehmend auf Dienstleistungen für Unternehmen zu konzentrieren. HP gab weiter bekannt, den britischen Softwarehersteller Autonomy für rund zehn Milliarden Dollar zu kaufen. Autonomy stellt unter anderem spezielle Suchmaschinen für Firmen her. Der Kauf ist eines der teuersten Geschäfte in der 72-jährigen Geschichte von HP. Quartalsgewinn gesteigert Im abgelaufenen Quartal steigerte HP seinen Nettogewinn um 9 Prozent auf 1,93 Milliarden Dollar. Seine Erwartungen für den Umsatz im laufenden Jahr korrigierte das Unternehmen nach unten. Der Umsatz von HP stieg im vergangenen Quartal um weniger als 2 Prozent auf 31,2 Milliarden Dollar. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 127,2 bis 127,6 Milliarden Dollar, etwas weniger als von Analysten erwartet.

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