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Defizitäre Weleda-Gruppe strebt für 2012 ausgeglichenes Ergebnis an

Nach zwei Jahren mit tiefroten Zahlen strebt die Weleda-Gruppe für 2012 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis an.

Im vergangenen Jahr stieg der Verlust des auf Naturheilmittel und anthroposophische Heilmittel spezialisierten Unternehmens von 3,8 auf 8,3 Millionen Euro. Der Nettoumsatz war im vergangenen Jahr mit 307,5 Millionen Euro rund 800'000 Euro tiefer als 2010, wie Weleda am Sitz in Arlesheim BL am Donnerstag bekanntgab. Für das erste Quartal des laufenden Jahres vermeldet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 5 Prozent auf 84,8 Millionen Euro und ein positives Betriebsergebnis. Dieses war 2011 von 9,8 auf 1,3 Millionen Euro geschrumpft. Die Weleda-Gruppe hat seit diesem Frühjahr ein neues Management und einem neuen Verwaltungsrat. Erreichen will die neue Führung den Turnaround unter anderem mit einer Reduktion des Personalbestands. Wieviele der rund 2000 Stellen gestrichen werden sollen, ist noch offen. Massenentlassungen sind jedoch nicht vorgesehen. Dagegen will Weleda mit schlankeren Strukturen Personal einsparen. So sollen die seit einigen Jahren in einem Bürogebäude in Basel konzentrierten zentralen Funktionen schrittweise auf die drei Produktionsstandorte Schwäbisch Gmünd (D), Arlesheim und Huningue (F) verteilt werden. In der Schweiz hat Weleda derzeit rund 320 Angestellte.

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