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Grenznahe Firmen planen mit Eurolöhnen

Obwohl ein Gericht die Senkung der Löhne von Grenzgängern als missbräuchlich taxierte, planen Firmen Lohnreduktionen. Auch Schweizer geraten unter Druck.

Blick auf den österreichisch-schweizerischen Grenzübergang Nofels / Ruggel. Foto: Martin Rütschi (Keystone)
Blick auf den österreichisch-schweizerischen Grenzübergang Nofels / Ruggel. Foto: Martin Rütschi (Keystone)

In der Schweiz steht der nächste Akt in einem Streit bevor, der 2011 hinter den Kulissen begann. Als damals der Eurokurs vorübergehend auf 1 Franken sank, erwogen einige Firmen, die Löhne für Grenzgänger zu senken oder in Euro zu entrichten. Aus ihrer Sicht wäre dies eine Sparmassnahme ohne Opfer gewesen, denn Pendler aus dem Ausland konnten sich dank der Frankenstärke in ihrer Heimat plötzlich mehr leisten. Viele Grenzgänger freilich reagierten wenig erfreut.

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