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Dänemark und Slowenien überraschend aus Rezession heraus

Ljubljana/Kopenhagen Dänemark und Slowenien haben zu Jahresbeginn überraschend die Rezession verlassen.

In Dänemark legte das Bruttoinlandsprodukt in den ersten drei Monaten auf Jahressicht um 0,2 Prozent zu. In Slowenien stieg das BIP im Vergleich zum Vorquartal ebenfalls um 0,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal lag das Plus in Dänemark bei 0,3 Prozent. Ökonomen hatten mit einem Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet. Im zweiten Halbjahr 2011 war die dänische Wirtschaft geschrumpft. «Die heutigen Zahlen sind eine nette Überraschung, da wir auf Grundlage einer Anzahl enttäuschender Indikatoren befürchtet haben, dass es auch im ersten Quartal zu einer Rezession kam», sagte Ökonom Jens Naervig Pedersen von der Danske Bank. Dänemark gehört zu den wirtschaftlich schwächsten nordischen Ländern. Im Vergleich zu Schweden und Norwegen, die im ersten Quartal um ein Prozent gewachsen sind, leidet es unter den Folgen einer geplatzten Immobilienblase und zurückhaltenden Verbrauchern. Zuletzt fielen die Exporte schwächer als erhofft aus. Nordea- Chefvolkswirt Helge Pedersen sagte, die Wirtschaft müsse mit geldpolitischen Schritten gestützt werden. Die dänische Notenbank hat den Leitzins bereits auf ein Rekordtief gesenkt. In Slowenien legte das BIP im Auftaktquartal angekurbelt von einer Zunahme bei den Exporten um 0,2 Prozent verglichen mit den letzten drei Monaten 2011 zu. Im Vorjahresvergleich ergab sich allerdings ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent, wie das nationale Statistikamt mitteilte. Zuletzt war in Slowenien das BIP im Schlussquartal 2010 gewachsen. Analysten gehen jedoch davon aus, dass das Wirtschaftswachstum des Eurolandes nur kurzfristig anhält, da bereits beschlossene Lohnkürzungen und andere Sparmassnahmen den Verbrauchern wohl bald die Kauflaune verderben.

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