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CS-Aktie sackt bis drei Prozent ab

An der Börse zeigen die Credit-Suisse-Anleger nach der Veröffentlichung des Untersuchungsberichts zu den Machenschaften der Bank in den USA Nerven.

Die Aktionäre goutieren die neusten Nachrichten zur Credit Suisse und deren angeblicher Beihilfe zur Steuerflucht von Tausenden US-Amerikanern nicht. Nachdem die Vorwürfe in der Nacht bekannt geworden waren, sank der Aktienkurs im Verlauf der Morgens um bis zu drei Prozent.

Die Grossbank Credit Suisse hat laut dem Bericht eines US-Senatsausschusses insgeheim Tausende reiche Kunden in den USA angeworben und ihnen zur Steuerflucht verholfen. Der Bericht ist das Ergebnis zweijähriger Ermittlungen und wurde vor der heutigen Befragung des Credit-Suisse-Chefs Brady Dougan vor dem Ausschuss veröffentlicht.

Demnach soll die Credit Suisse im Jahr 2006 fast 19'000 Kunden aus den USA mit geheimen Konten und Guthaben in Höhe von nahezu fünf Milliarden Dollar gehabt haben. Zu den Praktiken des Geldinstituts bei der Kundensuche gehörten laut dem Bericht gesponserte Events in den USA wie Golfturniere in Florida. Zudem seien Mittelsleute eingesetzt worden, um bei der Schaffung von Scheinfirmen in Steueroasen zur Verschleierung von Vermögen zu helfen.

AFP/ldc

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