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Coltene leidet unter Frankenstärke und Brasilien-Tochter

Dem Zahnarztbedarf-Hersteller Coltene hat im ersten Halbjahr 2011 die Frankenstärke und die Brasilien-Tochter zugesetzt.

Der Umsatz sank um 1,7 Prozent auf 72,4 Millionen Franken. Der Reingewinn brach um gut ein Drittel auf 1,8 Millionen Fr. ein. Der Betriebsgewinn fiel gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 um 17,9 Prozent auf 4,8 Millionen Franken. Zu konstanten Wechselkursen hätte allerdings ein Plus von 2,3 Prozent dringelegen, teilte der Hersteller von Bohrern, Zahnfüllungen und anderen zahnmedizinischen Produkten am Freitag mit. Der Umsatz in Lokalwährungen stieg um 12,7 Prozent. Coltene beziffert das organische Wachstum auf 6,5 Prozent. Die Akquisition der brasilianischen Vigodent trug demnach 6,2 Prozent zu der Umsatzsteigerung bei. Die Schwellenmärkte lieferten 26 Prozent des Gruppenumsatzes nach 18 Prozent im ersten Halbjahr 2010. Coltene sieht sich auf dem Markt für zahnmedizinische Verbrauchsgüter gut positioniert. Für das zweite Halbjahr zeigt sich das Unternehmen aber zurückhaltend. Bei heutigen Wechselkursen und anhaltender Volatilität rechnet die Firma mit einem Umsatz von 144 bis 149 Millionen Fr. und einem Betriebsgewinn (EBIT) von 11 bis 12 Millionen Franken. 2010 hatte ein Betriebsgewinn von 18,4 Millionen Fr. resultiert, der Umsatz belief sich auf 153,6 Millionen Franken. Coltene ist weiterhin auf der Suche nach einem neuen Konzernchef. Nach Angaben des in Altstätten SG ansässigen Unternehmens verläuft sie planmässig. Seit dem Abgang von Andreas Meldau leitet der Verwaltungsratsdelegierte Erwin Locher die Firma ad interim.

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