Zum Hauptinhalt springen

Collano Gruppe erholt sich und leidet unter dem starkem Franken

Der Luzerner Klebstoffhersteller Collano hat im vergangenen Jahr den Umsatz um 7,3 Prozent auf 118 Millionen

Fr. erhöht. Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg gemäss Unternehmensangaben vom Dienstag auf 6,2 Millionen Franken, nachdem er im Vorjahr nur rund 900'000 Fr. betragen hatte. Die Nachfrage nach Spezialklebstoffen sei hoch gewesen, hiess es in der Medienmitteilung. Die Industriemärkte hätten sich von der Wirtschaftskrise weitgehend erholt. So habe beispielsweise bei den Automobilzulieferern ein Nachholbedarf bestanden, der zu einem Boom führte. Gebremst worden sei der positive Effekt bei der exportorientierten Collano Gruppe indessen vom hohen Kurs des Schweizer Frankens. Wechselkursbedingte Preisanpassungen sein kaum möglich. Auch steigende Rohstoffpreise und Verknappungen hätten das Ergebnis belastet. «Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2010 zufrieden», wurde Collano- Chef Stefan Leumann zitiert. Trotz guter Nachfrage dämpften aber die anhaltend schwierigen äusseren Einflüsse die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr. Der Personalbestand der Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Sempach-Station LU stieg im vergangenen Jahr von 321 auf 328.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch