Bücher werden genauso oft digital gekauft wie analog

In den USA wurden im vergangenen Jahr 2,72 Milliarden Bücher verkauft. Der Online-Handel ist erstmals mit dem analogen gleichgezogen.

Eine Frau liest in der U-Bahn ein Buch mit einem E-Reader. (Archivbild) Bild: Reuters

Eine Frau liest in der U-Bahn ein Buch mit einem E-Reader. (Archivbild) Bild: Reuters

Der Umsatz der Bücher, die über digitale Kanäle verkauft wurden, habe im Jahr 2017 bei 7,5 Milliarden Dollar gelegen, teilte der Verband amerikanischer Verleger (AAP) am Freitag mit. Im analogen Handel wurden demnach 7,6 Milliarden Dollar umgesetzt.

Im Jahr 2016 war der Vorsprung der klassischen Läden noch deutlich: In diesen wurden Bücher im Wert von 7,95 Milliarden Dollar verkauft. Der digitale Handel lag noch bei einem Umsatz von 7,13 Milliarden Dollar.

Absatz von Hörbüchern steigt um 28,8 Prozent

Insgesamt wurden 2017 nach AAP-Angaben 2,72 Milliarden Bücher in den Vereinigten Staaten verkauft, etwa so viele wie im Vorjahr. Dies liegt vor allem an der wachsenden Beliebtheit von Hörbüchern, deren Absatz um 28,8 Prozent im Vergleich zu 2016 angestiegen sei.

oli/sda

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