Zum Hauptinhalt springen

Bucher Industries schreibt wieder Gewinn

Die Industriegruppe Bucher ist 2010 weit in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Nach einem Verlust von 24,4 Millionen Fr. im Vorjahr, erreichte Bucher Industries wieder einen Gewinn von 97,7 Millionen Franken. Das Unternehmen verweist im Communiqué vom Mittwoch auf im Vorjahr umgesetzte Restrukturierungen und schreibt auch von einer hohen Ausgabendisziplin. Der Umsatz sank dagegen um 5,1 Prozent auf 2,033 Milliarden Franken. Währungsbereinigt ist er um 0,4 Prozent leicht gestiegen, wie Bucher Industries Nach dem Einbruch im Vorjahr hätten sich 2010 die Absatzmärkte mehrheitlich positiv entwickelt. Von der Belebung der Nachfrage profitierten insbesondere die Divisionen Landmaschinen (Kuhn Group), Hydraulikkomponenten und die Anlagen zur Weinproduktion. Die Division Bucher Municipal, die im Geschäft mit Kommunalfahrzeugen tätig ist, spürte dagegen die Sparmassnahmen der öffentlichen Hand. Und Emhart Glass litt unter dem auf ein Zehnjahrestief gefallenen Investitionsniveau im Markt für Maschinen zur Herstellung und Prüfung von Glasbehältern. Die Division schloss das Werk in Italien, was Restrukturierungskosten von 5 Millionen Fr. zur Folge hatte. Konzernweit stieg die Zahl der Beschäftigten wieder von 7183 auf 7899 zum Jahresende. Für das laufende Jahr stellt Bucher Industries bei stabilen Wechselkursen eine Steigerung von Umsatz und Ergebnis in Aussicht. Der Konzern stützt sich dabei auf den Auftragseingang, der 2010 um 23,3 Prozent auf 2,217 Milliarden Fr. in die Höhe geklettert ist. Die Aktionäre sollen von einer um 50 Prozent auf 3 Fr. pro Aktie erhöhten Dividende profitieren. Notiz an die Redaktion: Folgt mehr nach BMK

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch